Verlegt! ‚Zarenträume in Eiform‘

! Das Heimatmuseum Schloss Schönebeck wird ab sofort bis zum Ende der Osterferien im Lande Bremen schließen. Je nach Entwicklung der Lage werden dann weitere Entscheidungen getroffen.

Die Osterausstellung mit den Faberge-Eiern wird möglicherweise über das vorgesehene Ende hinaus verlängert, um bei einem eventuellen Abklingen der Infektionswelle weitere Gelegenheit zum Besuch dieser Ausstellung zu geben. !

Das Heimatmuseum Schloss Schönebeck zeigt von Samstag, 14.3.2020 bis zum Sonntag, 19.4.2020  im Rahmen seiner traditionellen Osterausstellung:

 

‚Zarenträume in Eiform‘ – Der Osterschmuck Nikolaus des II.

Die künstlerisch gestalteten Schmuckeier des Carl Fabergé für den Zarenhof sind Legende. Zar Nikolaus II.  ließ aufwendige Exemplare zu den Osterfeiertagen für seine Familie anfertigen. Die Originale sind weit verstreut und stehen heute in großen Museen und in der Royal Collection der englischen Königin. Gezeigt werden Repliken und Variationen der Fabergé-Eier aus der Sammlung Breitkreutz. Ergänzt wird die Ausstellung mit Beispielen aus der traditionellen russisch-orthodoxen Ostertradition. Nirgendwo wird Ostern so prächtig gefeiert wie in Russland. Über die Schmuckeier hinaus wird auf die russische Ostertradition eingegangen. Die Ausstellung ist mit über 600 Exponaten eine umfangreiche seltene Dokumentation der russischen Ostertradition.

 

Das Heimatmuseum Schloss Schönebeck liegt malerisch eingebettet in das Auetal in der Bremer Schweiz. Im Frühjahr mit seinem beginnenden Grün lohnt sich ein Besuch besonders.

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet statt am Samstag, 14.März 2020 um 15 Uhr. Die Besitzerin der Sammlung, Frau Breitkreutz, wird zur Eröffnung anwesend sein und eine Einführung in die Ausstellung geben.

»Zwischen Menschen«

Neueröffnung »SUPERMARCKS«
Eine temporäre Stadtteilgalerie in Blumenthal

 

Eröffnungsangebot: Ausstellung »Zwischen Menschen« | 25.03.-7.10.2020
Am 25.3.20 um 18 Uhr | Einführung: Arie Hartog, Gerhard-Marcks-Haus. Musik: Falk Mörsner

 

Gerhard Marcks (1889–1981) gehört zu den großen deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Einen Großteil seines Nachlasses bewahrt das Bremer Gerhard-Marcks-Haus. Freundlicherweise ist das international anerkannte Bildhauermuseum bereit, einige Originale des Künstlers zu verleihen und damit ein stadtkulturelles Beteiligungsprojekt der Einrichtungen QUARTIER gGmbH, in Blumenthal mit dem NUNATAK vertreten, DOKU Blumenthal und Quartiersmanagement Blumenthal zu unterstützen.

Und so öffnet der »SUPERMARCKS« seine Türen mit einem besonderen Eröffnungsangebot: Arbeiten von Gerhard Marcks ziehen für sechs Monate in ein leerstehendes Ladenlokal mitten in Blumenthal. Marcks meets Supermarkt. Kaufen kann man da zwar nichts und doch lässt sich viel mitnehmen. Die Skulpturen und Grafiken zum Thema »Zwischen Menschen« zeigen Figuren verschiedenen Alters, in unterschiedlichen Haltungen und lassen im Betrachter spontan Gefühle und Geschichten entstehen. Ein Spektrum menschlicher Abbilder, die dazu anregen, uns mit uns selbst, unseren Mitmenschen und dem Dazwischen auseinanderzusetzen. Das Besondere an Gerhard Marcks, den man als Schöpfer der »Bremer Stadtmusikanten« (1951) kennt, offenbart sich erst auf den zweiten Blick: Natürliche Körper werden auf geometrische Grundformen zurückgeführt.

Über die Ausstellung hinaus sind Gruppen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Stadtteil und umzu eingeladen, mit Künstler*innen eigene Positionen zu erforschen. In teils mehrmonatigen Werkstätten können sie das Ausstellungsthema künstlerisch kommentieren. Ausgewählte Resultate werden in einer erweiterten Schlussausstellung im September gezeigt. Im Nachgang wandern einige der Blumenthaler Werke dann ins Gerhard-Marcks-Haus.

Der »SUPERMARCKS« wird regelmäßig für alle Besucher*innen und Gruppen geöffnet sein. Zusätzlich wird es einmal im Monat ein »Sonderangebot« geben: Kunstdialoge, Lesungen oder Performances sollen die Ausstellung flankieren. Die Veranstaltungen werden monatlich vor Ort, in der Presse und unter www.quartier-bremen.de angekündigt. Wer per Newsletter informiert werden möchte, kann eine leere E-Mail mit dem Betreff »Marcks Newsletter« an marcks@nunatak-blumenthal.de schreiben.

 

FigurenRaum SUPERMARCKS
Mühlenstraße 40, Bremen-Blumenthal

Geöffnet: mittwochs 11-14 Uhr | freitags 16-19 Uhr | Eintritt frei

 

Kontakt:
Christian Psioda
QUARTIER gGmbH
Tel. 0421-2223628
marcks@nunatak-blumenthal.de

 

Ein Kooperationsprojekt von QUARTIER gGmbH / NUNATAK, DOKU Blumenthal, Quartiersmanagement Blumenthal und dem Gerhard-Marcks-Haus. Unterstützt von der ZwischenZeitZentrale. Ermöglicht durch Leihgaben der Gerhard-Marcks-Stiftung und den Nachlass Gerhard Marcks. Gefördert durch die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die Waldemar Koch Stiftung, WiN Blumenthal, die Sparkasse Bremen

 

Bildquelle: Gerhard Marcks, Venus und Amor, 1952, Bronze, VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Gerhard-Marcks-Stiftung, Bremen / Layout: Janis Müller

Negative Beeinflussung der Ökosysteme durch den Menschen

16. März – 27. April 2020

Schüler*innen der Oberschule an der Egge beschäftigten sich mittels unterschiedlicher künstlerischer Techniken mit der negativen Beeinflussung der Ökosysteme durch den Menschen. Hier entstanden unter anderem Leinwandarbeiten die Aspekte von Umweltverschmutzung und Krieg gesellschaftskritisch untersuchen.
Inspiriert von Künstlern wie HA Schult oder Stuart Haygarth gestalten außerdem die jüngeren Schüler*innen beispielsweise kleinere Müllskulpturen. Kritisch betrachtet wurden vor allem der Schulweg und die Schullandschaft. Die Schüler*innen wollen zum Nachdenken anregen um unsere Umwelt nachhaltig zu schützen und schöner zu gestalten. Hierzu entstanden nicht nur Müllskulpturen und Leinwandarbeiten, sondern auch Zeichnungen und mehr.

Öffnungszeiten: Mo-Mi von 10 -14 Uhr, Do. 12-16 Uhr
freitags geschlossen
oder nach telefonischer Absprache
unter: 0421- 603 9079
DOKU Blumenthal, Heidbleek 10, 28 779 Bremen

Ausstellung Oliver Ottitsch Cartoons

Ausstellung Oliver Ottitsch Cartoons

Eindeutiger Inhalt – Österreichischer Humor in der havengalerie – 25.01.2020 – 26.04.2020

„Bei dieser Ausstellung müssen Sie sich auf derben Humor einstellen und Eltern sollten Kinder unter 16 Jahren lieber zuhause lassen. Viele der Bilder sind einfach nicht jugendfrei.“, sagt Dijana Nukic, Inhaberin der havengalerie in Bremen-Vegesack, mit einem Schmunzeln im Gesicht. Ottitsch selbst bezeichnet es auf Nachfrage so: „Die regelmäßige Frequenz des Erotischen im Werk, zeugt weniger von einer persönlichen Obsession, als von der Erkenntnis, dass Sex einen der ganz zentralen Antriebe der Menschheits- und somit auch der Säugetiergeschichte darstellt. Das muss einfach vorkommen. Und wenn es schon vorkommt, dann muss es auch ordentlich krachen. Aber Tod und Religion kommen bei mir auch sehr häufig vor.“

Der Cartoonist Oliver Ottitsch, dessen Abnehmer u.a. Magazine sind wie Stern, Titanic, taz, Eulenspiegel, hpd, der schweizer Nebelspalter, als auch das us amerikanische Humormagazin American Bystander sind, kommt den langen Weg aus Österreich nach Bremen-Vegesack, um seine Ausstellung am 25.01.2020 mit einer Signierstunde von 11 – 12:30 Uhr in der havengalerie zu eröffnen.

Ottitsch zeichnet und unterhält seine Umwelt seit seiner Schulzeit, mit zünftigen Zoten und der ins Komische verkehrten Grausamkeit der Welt. Erste Schritte in Richtung Professionalisierung werden 2010 mit dem Versenden von Cartoons an deutschsprachige Satiremagazine gesetzt, was auch prompt in regelmäßigen Veröffentlichungen mündet. Eine wachsende Anzahl an Ausstellungen und Büchern pflastern seinen Weg. Am Buchmarkt erschienen zuletzt der umfangreiche und exquisit gestaltete Sammelband Endlich Ausrasten (2015), als auch die fortlaufende Cartoonheftserie Krixi (seit 2017). Ottitsch ist Jahrgang 1983 und lebt und arbeitet in Österreich. Die Ausstellung endet am 26.04.20. Informationen zu Öffnungszeiten gibt es unter www.havengalerie.de. Die havengalerie befindet sich in der Alte Hafenstraße 27, 28757 Bremen.